Tennis-Jahreswechsel

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Der Übergang vom September in den Oktober ist für Tennisspieler ein ganz besonderes Datum, denn es markiert den Wechsel von der Sommer- in die Wintersaison; und zugleich beginnt für Tennisspieler mit dem Oktober ein neues Tennisjahr. Wichtig ist dies etwa für die Berechnung der Spielberechtigung in Altersklassen: Wer zwar erst im kommenden Kalenderjahr ein Lebensjahr vollendet, das Voraussetzung für eine bestimmte Altersklasse ist, der darf gleichwohl schon in der jetzt beginnenden Wintersaison 2021/2022 in dieser Altersklasse mitspielen. Früher, vor der kürzlich erfolgten Umstellung des LK-Berechnungssystems, sammelten die Spieler ihre Punkte für die Neuberechnung der Leistungsklasse das gesamte Tennisjahr über und konnten dann mit ihrer neuen LK in das neue Tennisjahr starten – oder sie verloren ihre gesammelten Punkte, wenn es nicht für die angestrebte Verbesserung gereicht hatte und mussten von vorne beginnen. Das führte teilweise zu großem „Spieljahres-End-Aktivismus“ im September, wenn Spieler noch bemüht waren, fehlende Punktwertungen bei Turnieren zu erspielen. Die LK-Reform hat dies einerseits entzerrt (auch wenn natürlich immer noch vorrangig im Sommer zahlreiche Turniere stattfinden, da viele Tennisspieler am liebsten in der Freiplatzsaison und auf Sand spielen), andererseits befinden sich zahlreiche Spieler jetzt im „Dauer-Wettkampfmodus“, da die LK nicht mehr jährlich, sondern inzwischen sogar wöchentlich neu berechnet wird.

Die LK ist für viele langjährige Mannschaftsspieler, wie etwa den erfahrenen Herren 65-Oberliga-Mannschaftsführer Stefan Schöneck, kein großes Thema. Der Fokus von Schöneck liegt vielmehr darauf, auch in der kommenden Sommersaison eine schlagkräftige Mannschaft zusammen stellen zu können. Stehen die bisherigen Spieler weiter uneingeschränkt (und vor allem gesundheitlich unbeeinträchtigt) zur Verfügung? Müssen bzw. können neue Spieler akquiriert werden? Lohnt es sich, eine Tennisspielgemeinschaft mit einem anderen Verein zu gründen? – Diese Fragen müssen jetzt geklärt werden, denn die Meldefrist für die Mannschaften der Sommersaison 2022 endet bereits Anfang Dezember! Eng in die Entscheidungsfindung mit eingebunden ist dabei natürlich auch Sportwart Bastian Rohr, da die Meldung der Mannschaften auch die Grundlage für die Zuordnung von Spielern in bestimmte Mannschaften bildet, ein Spieler aber maximal in zwei Mannschaften gemeldet werden darf. Rohr hat gerade fristgerecht die namentlichen Mannschaftsmeldungen der Wintermannschaften abgeschlossen und ist gemeinsam mit den jeweiligen Mannschaftsführern noch mit der Analyse des abgelaufenen Spieljahres beschäftigt.

Freuen sich gemeinsam, dass das beliebte Tennis-Ersatzprogramm „Fitness & Volleyball“ in diesem Winter wieder starten kann: Übungsleiter Georg Sipos (links) und Breitensportwart Norbert Urbanek. – Foto: TC Ketsch

Und während viele Spielgruppen bereits in der Traglufthalle trainieren, nutzen andere Spieler das gute Herbstwetter und die letzten Möglichkeiten zum Spiel auf den noch immer geöffneten Freiplätzen. – Die Vorstandschaft weist alle Mitglieder auf den anstehenden Termin der Jahreshauptversammlung hin (Freitag, 15.10.2021, 19:30 Uhr, „Bella Capri“), zu dem aufgrund der Corona-Bestimmungen eine vorherige Anmeldung erforderlich ist.

Vorher aber steht am Sonntag, 10.10.2021, noch die traditionelle Herbstwanderung an. Nähere Informationen hierzu (Anmeldung, Treffpunkt, 3G, usw.) sind auf der Homepage eingestellt. – Und mit dem Oktober hat übrigens auch wieder das allen Mitgliedern offen stehende beliebte Tennis-Ersatzprogramm „Fitness & Volleyball“ begonnen!

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