Stichtag für die Sommerrunde

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Mittwoch, der 02. Februar 2022, war ein wichtiges „Tennis-Datum“ – nicht nur für Sportwart Bastian Rohr, sondern auch für alle Mannschaftsführer und Mannschaftsspieler im TC Ketsch. Denn zu diesem Tag wird die sog. „Leistungsklasse“ (LK) auf eine Nachkomma-Stelle genau neu berechnet und im Badischen Tennisverband für die Meldung der Sommerrunde festgeschrieben (dabei gilt: je geringer die LK, desto besser der Spieler). Und die LK ist (sofern ein Spieler keine DTB-Ranglistenposition innehat) maßgebliches Kriterium für die Rangfolge der Spieler im Rahmen der nunmehr ab Mitte Februar anstehenden namentlichen Mannschaftsmeldungen. „Festgeschrieben“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass auch spätere wöchentliche Änderungen der LK eines Spielers während der Saison keine Auswirkungen mehr auf seine Position in der Mannschaftsmeldeliste haben; der Spieler bleibt die gesamte Saison über auf dieser Position. Zusätzlich wurde zum neuen Spieljahr in den Durchführungsbestimmungen festgelegt, dass die früher bestehende Möglichkeit, Spieler innerhalb einer ganzzahligen LK frei zu setzen (also z.B. einen Spieler mit LK 9,8 vor einen Spieler mit LK 9,2 zu melden) abgeschafft wird. Damit sollen die Möglichkeiten einer taktisch orientierten Meldung eingeschränkt werden. Für Sportwart Bastian Rohr verringert sich dadurch einerseits der Spielraum – und andererseits kommt zugleich der Frage, welcher Spieler wo in einer weiteren Mannschaft zweitgemeldet wird, eine erheblich höhere Bedeutung zu. Ganz besonders gilt dies in den Altersklassen, in denen der TC Ketsch mehr als eine Mannschaft gemeldet hat. Denn die ersten sechs Spieler auf der Meldeliste dürfen ausschließlich nur in der 1. Mannschaft spielen. Und innerhalb der Saison muss Rohr dann sehr genau darauf achten, dass sich weiter hinten gemeldete Spieler nicht vorne „festspielen“: Wer nämlich dreimal in der oberen Mannschaft eingesetzt wurde, der darf danach nicht mehr in der unteren Mannschaft spielen! – Man merkt gleich, dass da viel Arbeit auf Sportwart Bastian Rohr zukommt. Doch Rohr ist ein erfahrener Routinier, der die Fallstricke des Regelwerks frühzeitig erkennt und den vor allem nichts aus der Ruhe bringen kann.

Derweil plant Orgawart Wolfgang Martin weiter die Frühjahrs-Arbeitseinsätze der Mitglieder. Vorrang hat aktuell jedoch erst einmal die Fertigstellung Padeltennis-Anlage. Hier geht Martin davon aus, dass die Seitenwände bis Ende Februar geliefert und aufgebaut werden können. Die ersten Arbeitseinsätze werden von Martin daher voraussichtlich Mitte März angesetzt. Und natürlich hofft er dann wieder auf die tatkräftige Mitarbeit der Mitglieder; dies gilt ebenso für den Termin „Abbau der Traglufthalle“, der nach vorläufiger Planung in diesem Jahr am Wochenende 09./10. April ansteht, und für den zahlreiche Helfer benötigt werden.

TCK-Übungsleiter Georg Sipos (re.) freut sich, wenn MeSpo-Leiter Jochen Merz am Montagabend im Anschluss an sein eigenes Kursprogramm in der Schulsporthalle der Neurottschule regelmäßig noch bei „Fitness & Volleyball“ sportliche Akzente setzt. – Foto: TC Ketsch
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