Sieg oder Unentschieden?

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„Warum muss man eigentlich immer über die Winter-Herren 50 berichten?“ – Diese Frage von Breitensportwart Norbert Urbanek ist keineswegs als Kritik zu verstehen, sondern Ausdruck des hohen Interesses, mit dem Urbanek regelmäßig die Spiele der Herren 50 verfolgt, besonders, wenn er aufgrund anderer Termine einmal nicht persönlich als Zuschauer vor Ort sein kann. Und das Zuschauen lohnt sich, denn die Herren 50 bieten Tennis auf sehr hohem Niveau und Spannung pur. Das mit der Spannung liegt daran, dass nicht nur Ketsch, sondern natürlich auch die Gegner in der obersten Winter-Liga über ausgezeichnete Spieler verfügen. Am letzten Spieltag, 29.11.2025, war die MTG Mannheim zu Gast in Ketsch. Offiziell angesagt war die „2. Mannschaft“ der MTG, aber das hat nichts zu heißen; schließlich spielen beide Mannschaften der MTG in der selben Liga. Im Ketscher Team standen an diesem Spieltag neben Armin Schmitt und Markus Wachtel mit Michael Schäfer und Burkhard Klingenburg gleich zwei ambitionierte Sommer-Herren 55-Spieler, denen alles abverlangt wurde. Während Schäfer denkbar knapp im Match-Tie-Break mit 13:15 unterlag, konnte sich Klingenburg mit 10:8 am Ende durchsetzen. Der Erfolg von Klingenburg sicherte Ketsch damit den 4:2-Tagessieg; das Doppel Schäfer/Klingenburg verlor im Match-Tie-Break mit 5:10. Weiter geht es für die Ketscher Winter-Herren 50 am 13.12.2025: Dann heißt der Gegner wieder MTG Mannheim! Gespielt wird gegen die 1. Mannschaft der Mannheimer allerdings auswärts in der MTG-Halle. Klar, dass Urbanek bei diesem Spiel als Unterstützer unbedingt mit dabei sein will.

Boten gegen MTG Mannheim 2 hervorragendes Tennis und Spannung pur (v. li.): Michael Schäfer, Markus Wachtel, Armin Schmitt und Burkhard Klingenburg. – Foto: TC Ketsch

Recht zufrieden zeigte sich Orgawart Wolfgang Martin mit dem zweiten Arbeitseinsatz der Mitglieder am vergangenen Samstag. „Was gemacht werden konnte, ist gemacht. So sind wir auf die Frühjahrs-Überholung der Plätze bestens vorbereitet.“

Die Frage von Urbanek nach der Spielberichterstattung richtete sich vor allem darauf, dass es im TC Ketsch im Jugend-, Aktiven- und Seniorenbereich noch eine Vielzahl von Mannschaften gibt, über die sicher ebenfalls einmal berichtet werden sollte. „Gerade im Jugendbereich des TC Ketsch gibt es aktuell wieder eine sehr lebhafte Entwicklung“, freut sich Urbanek. Eine große Herausforderung ist das für Jugendwart Oliver Vögtler, der jetzt bereits bis zum 10. Dezember die verschiedenen Jugendmannschaften für die Sommersaison 2026 melden muss.

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